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Taufe: Gottes Einladung zum Leben
Die Taufe ist ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes und ein grundlegender Schritt auf dem Weg des christlichen Glaubens. In der Taufe sagt Gott „Ja“ zu uns – bedingungslos und für immer.
Die Taufe verbindet einen Menschen auf besondere Weise mit Jesus Christus und mit der Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden. Sie ist ein Bund fürs Leben: Gott verspricht einem Menschen seine Begleitung und seine Hilfe, und ein Mensch lässt sich darauf ein, nach Gottes Wort zu leben und zu handeln.
Gleichzeitig bekennen sich die Getauften (oder ihre Eltern und Patinnen/Paten) zum christlichen Glauben und zur Gemeinschaft der Kirche.
Wenn Sie sich für die Taufe interessieren – für sich selbst oder für Ihr Kind – nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns, Sie auf diesem Weg zu begleiten.
Symbole der Taufe
Die Taufe ist ein Sakrament – und das bedeutet, dass ein Mensch der Liebe Gottes begegnet und von Gott beschenkt wird. Doch das können wir nicht sehen. Deshalb gibt es in der Feier der Taufe zahlreiche Symbole, die dieses Geheimnis sichtbar und augenscheinlich machen.
Kreuzzeichen
Das bekannteste Kennzeichen der Christen und gleichzeitig eine Zusammenfassung ihres Glaubens ist das Kreuz, das Bekenntnis zu Vater, Sohn und Geist.
Deshalb zeichnet der Taufspender dem Kind ein Kreuz auf die Stirn, und auch Eltern und Paten werden dann dazu eingeladen. Das Kreuz ist ein Zeichen, das uns erinnert, dass das Kind unter Gottes Schutz steht. So kann das Kreuz auch später immer wieder ein Segenszeichen von den Eltern sein, z.B. wenn ein Kind schlafen geht oder wenn es das Haus verlässt.
Das bekannteste Kennzeichen der Christen und gleichzeitig eine Zusammenfassung ihres Glaubens ist das Kreuz, das Bekenntnis zu Vater, Sohn und Geist.
Deshalb zeichnet der Taufspender dem Kind ein Kreuz auf die Stirn, und auch Eltern und Paten werden dann dazu eingeladen. Das Kreuz ist ein Zeichen, das uns erinnert, dass das Kind unter Gottes Schutz steht. So kann das Kreuz auch später immer wieder ein Segenszeichen von den Eltern sein, z.B. wenn ein Kind schlafen geht oder wenn es das Haus verlässt.
Handauflegung
Das Auflegen der Hände ist ein Zeichen, das nicht viel Erklärung braucht, ein Zeichen des Schutzes. Gott legt seine segnende Hand auf das Kind. Wir erkennen an, dass das Kind nicht unser Besitz ist – Gott hat es uns geschenkt. Eltern haben Verantwortung für das Kind, können jedoch nicht immer bedingungslos für es da sein. Deshalb vertrauen wir auf den Schutz Gottes. In der Bibel finden wir die Erzählung, wie Jesus den Kindern die Hände auflegt. Er soll auch Ihr Kind vor allem bewahren, was unmenschlich und böse ist.
Übergießen mit Wasser
Wasser ist für viele Deutungen offen: reinigen, erfrischen, kühlen, beleben, den Durst stillen. Aber auch in negativem Zusammenhang kennen wir Wasser, so bei Überschwemmungen oder einem reißenden Fluss. Beides kommt bei der Taufe zusammen: Wasser, das Leben nimmt – Wasser, das Leben gibt.
Früher wurde das sehr deutlich gezeigt, indem der Täufling mit dem ganzen Körper in ein Wasserbecken stieg oder untergetaucht wurde. Durch das Untertauchen wurde die Beziehung zu Jesus hergestellt, der gestorben ist und wieder auferstanden ist. Das Untertauchen ist dabei Symbol für das "Sterben des alten Menschen" (so sagt es der Apostel Paulus), und das Auftauchen ein Symbol für neues Leben aus dem Wasser.
Im Leben des Kindes wird es viele Höhen und Tiefen geben, die es bewältigen muss. Wir drücken durch die Taufe mit Wasser aus, dass Jesus durch diese Höhen und Tiefen mitgeht. Er lässt uns nicht im Stich. Bei der Taufe spricht der Priester folgende Worte: "…, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Im Leben des Kindes wird es viele Höhen und Tiefen geben, die es bewältigen muss. Wir drücken durch die Taufe mit Wasser aus, dass Jesus durch diese Höhen und Tiefen mitgeht. Er lässt uns nicht im Stich. Bei der Taufe spricht der Priester folgende Worte: "…, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Salbung mit Chrisam
Das Chrisam ist eine Mischung von Olivenöl und Balsam. Das Wort bedeutet "Salböl"; von diesem Wort ist auch der Ehrenname "Christus" = "der Gesalbte", abgeleitet. Früher wurden Könige und Propheten mit Öl gesalbt, um zu zeigen dass sie einen göttlichen Auftrag haben. Heute gehört die Salbung als festes Element zur Taufe, zur Firmung und zur Priesterweihe. Für uns als Christen, also als "Gesalbte", ist dies ein Zeichen, dass ein Mensch einen besonderen Auftrag von Gott hat und dass er priesterliche und königliche Würde geschenkt bekommt.
Anziehen des Taufkleides
"Kleider machen Leute" – so sagt man, und so ist es auch. Das festliche Kleid bei der Taufe hebt die Würde des Christen heraus. Als Verdeutlichung dessen, was in der Taufe geschehen ist, wird dem Kind dieses Kleid angezogen.
Der Brauch stammt von der Erwachsenentaufe in der frühen Kirche: Den Neugetauften wurde ein neues weißes Kleid angelegt, das sie eine Woche lang im Gottesdienst trugen. Im Galaterbrief schreibt der Apostel Paulus: "Ihr alle seid jetzt mündige Söhne und Töchter Gottes – durch den Glauben und weil ihr in engster Gemeinschaft mit Jesus Christus verbunden seid. Denn als ihr in der Taufe Christus übereignet wurdet, habt ihr Christus angezogen wie ein Gewand." (Gal 3, 26-27)
Überreichen der Taufkerze
Wenn jemandem "ein Licht aufgeht", dann sieht er wieder klar, gewinnt Orientierung. Für Christen ist Jesus das Licht der Welt. Die brennende Kerze ist sprechendes Zeichen dafür und wird an der Osterkerze entzündet. Damit drücken die Eltern und Paten aus, dass sie das Licht von Jesus ihrem Kind anvertrauen wollen.
Die Eltern sind für ein Kind die ersten und wichtigsten Glaubenszeugen. Man könnte sogar sagen, die Eltern sind die ersten, durch die das Kind etwas vom Licht Gottes ahnt. Indem sie es vorleben, machen sie dem Kind deutlich, was es bedeutet, als Christ zu leben. Gleichzeitig drücken sie den Wunsch an Jesus, das Licht, aus, dass er ihr Kind auf seinem Lebensweg immer wieder in die richtige Richtung führt.

